Umetikettierung bei alter Kennzeichnung?

Nach der TRGS 201 "Einstufung und Kennzeichnung bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen" ist das Umetikettieren von der alten Kennzeichnung nach EG-Richtlinien auf die GHS-Kennzeichnung nicht notwendig, wenn sich keine zusätzlichen relevanten Sicherheitsinformationen ergeben haben.
Dies gilt insbesondere für

  • Originalgebinde,

  • Rückstellmuster,

  • Laborpräparate
    oder

  • selten benötigte Chemikalien im Lager.

Liegt bei den o.g. Ausnahmen noch eine "alte" Kennzeichnung nach den EG-Richtlinien vor, kann eine Betriebsanweisung mit den entsprechenden Gefahrenhinweisen und Symbolen weiter verwendet werden.

Eine neue Kennzeichnung ist notwendig, wenn das Etikett nicht mehr lesbar ist oder sich die Einstufung aufgrund neuer Erkenntnisse geändert hat.